Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zur EnEV 2009 in Stichworten:

 

  • Verschärfung der primärenergetischen Anforderungen  an neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude um 25 Prozent ab Stichdatum 1.1.2016. (Anm.: das erfüllen wir heute schon locker)
  • Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden und die nach dem 1.1.1985 eingebaut wurden, müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden. Eine Ausnahmeregelung gilt für Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Wenn die Kessel vor 1985 eingebaut wurden, dürfen sie ab 2015 nicht mehr betrieben werden.
  • Für den Gebäudebestand sind darüber hinaus keine Änderungen zur EnEV 2009 vorgesehen.
  • Es wurde eine Neuskalierung des "Bandtachos" im Energieausweis für Wohngebäude bis 250 kWh/(m²a) vorgesehen. Des weiteren gilt nun ein verstärkter Fokus auf die Modernisierungsempfehlungen. Der "Bandtacho" wird zusätzlich mit Energieeffizienzklassen von A+ bis H versehen.
  • Verkäufer und Vermieter von Immobilien sind künftig verpflichtet, den Energieausweis an Käufer bzw. Mieter zu übergeben. Der Energieausweis muss bereits bei der Besichtigung vorgelegt werden! (Anm.: Da sind wir mal gespannt! :-) )
  • Energetische Kennwerte wie dieEndenergie und die Energieeffizienzklasse müssen im Falle des Verkaufs oder der Vermietung in Immobilienanzeigen mit angegeben werden. (Anm.: Auch das wird spannend! :-) )
  • Senkung des Primärenergiefaktors von Strom auf 1,8 ab 2016.
  • Einführung von Stichprobenkontrollen für Energieausweise. (Anm.: diese sollten eigentlich auch vorher schon erfolgen, allerdings haben wir dies nie erlebt.)
  • Einführung eines Kontrollsystems für Inspektionsberichte von Klimaanlagen. (Anm.: auch das noch! :-))

 

Link zur EnEV 2014 auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft

 

 

 

Dipl.-Ing. Ingo Nielson

Freischaffender Architekt
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